HALLOWEEN SPECIAL: Directive 8020 - Wenn der Weltraum zum Albtraum wird!

Veröffentlicht am 28.10.2026 um 01:36 Uhr

Warum euch dieser Sci-Fi-Horror an Halloween das Blut in den Adern gefrieren lässt verraten wir euch in diesem Halloween Special 2026.

Ein verlassenes Raumschiff, eine tödliche Lebensform und die quälende Frage, wem ihr überhaupt noch vertrauen könnt. Mit Directive 8020 bringt Supermassive Games den Horror in die unendlichen Weiten des Weltraums. Statt verfluchter Häuser, dunkler Wälder oder unheimlicher Friedhöfe erwartet euch ein Albtraum, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt. Genau deshalb nehmen wir das Horror-Abenteuer für die PS5 in unserem Halloween Special genauer unter die Lupe. Denn wenn draußen die Kürbisse leuchten und die Nächte länger werden, gibt es kaum etwas Passenderes als eine ordentliche Portion Weltraumhorror!

​​
Willkommen an Bord der Cassiopeia!

Stellt euch vor, die Erde steht vor dem Untergang. Die Menschheit braucht dringend eine neue Heimat und setzt ihre Hoffnungen auf den Planeten "Tau Ceti f", der sich zwölf Lichtjahre von unserem Heimatplaneten entfernt befindet. Das Kolonieschiff Cassiopeia soll den Weg in eine bessere Zukunft ebnen. Doch die Mission entwickelt sich zu einem Albtraum. Nach einer Katastrophe strandet die Besatzung auf einem fremden Planeten. Schon bald wird klar, dass die Crew nicht allein ist. Ein außerirdischer Organismus hat es auf die Menschen abgesehen und besitzt eine besonders erschreckende Fähigkeit. Er kann seine Opfer imitieren und dadurch wie ein ganz gewöhnliches Besatzungsmitglied aussehen. Damit beginnt ein perfides Spiel aus Misstrauen, Angst und Verzweiflung. Wer ist noch ein Mensch? Wer verbirgt etwas? Und wem könnt ihr euer Leben anvertrauen, wenn selbst das vertraute Gesicht eines Crewmitglieds zur tödlichen Falle werden kann?

Genau diese Ausgangssituation macht Directive 8020 zu einem spannenden Kandidaten für unsere Halloween-Empfehlungen. Denn echter Horror entsteht nicht ausschließlich durch Monster, die plötzlich aus der Dunkelheit springen. Manchmal reicht bereits das ungute Gefühl, dass etwas nicht stimmt und ihr niemandem mehr vertrauen könnt.

Wenn niemand mehr sicher ist ...

Entwickelt wurde Directive 8020 von Supermassive Games, dem Studio hinter bekannten Horror-Abenteuern wie Until Dawn und The Quarry. Auch diesmal setzen die Entwickler auf eine filmische Inszenierung, schwierige Entscheidungen und eine Geschichte, deren Verlauf maßgeblich von euren Handlungen beeinflusst wird. Allerdings verschlägt es euch diesmal nicht in eine abgelegene Berghütte oder eine unheimliche Kleinstadt. Stattdessen erkundet ihr die klaustrophobischen Gänge eines beschädigten Raumschiffs, dessen technische Systeme versagen und dessen Wände zunehmend von fremdartigen Organismen überwuchert werden. Die Bedrohung lauert dabei nicht nur in den Schatten. Sie kann sich direkt vor euren Augen befinden, ohne dass ihr es bemerkt.

Besonders spannend wird es, wenn ihr Entscheidungen innerhalb kürzester Zeit treffen müsst. Rettet ihr ein Crewmitglied, obwohl ihr nicht sicher sein könnt, ob es tatsächlich noch menschlich ist? Oder lasst ihr jemanden zurück, um die übrigen Überlebenden nicht zu gefährden?

Solche Situationen sorgen für jene unangenehme Spannung, die einen guten Horrorabend ausmacht, denn manchmal ist es gerade die vermeintlich richtige Entscheidung, die alles noch schlimmer macht.

Halloween-Horror statt gemütlicher Gruselstunde

Wer bei Halloween hauptsächlich an niedliche Kürbisse, Süßigkeiten und harmlose Geistergeschichten denkt, bekommt mit Directive 8020 eine deutlich düsterere Alternative. Das Spiel setzt auf eine Mischung aus Science-Fiction, Survival-Horror und psychologischer Anspannung. Statt euch mit einer gewöhnlichen Geistergeschichte zu konfrontieren, präsentiert es eine Bedrohung, deren wahre Natur lange Zeit im Dunkeln liegt.

Die außerirdische Lebensform ist dabei besonders unheimlich, weil sie menschliche Gestalt annehmen kann. Ihr könnt euch also nicht darauf verlassen, dass eine Gefahr immer sofort als solche erkennbar ist. Das sorgt für eine Atmosphäre, in der selbst Begegnungen mit vermeintlichen Verbündeten unangenehm werden können. Dazu kommen die engen Korridore des Raumschiffs, die düstere Beleuchtung und die bedrückende Vorstellung, Millionen Kilometer von der Erde entfernt auf euch allein gestellt zu sein. Und seien wir ehrlich... was könnte an Halloween besser funktionieren als eine Bedrohung, die sich direkt vor euch versteckt und jederzeit zuschlagen kann?

Entscheidungen, die über Leben und Tod bestimmen

Ein wesentliches Merkmal von Directive 8020 ist das entscheidungsbasierte Gameplay. Wie bereits aus den früheren Spielen von Supermassive Games bekannt, beeinflussen eure Entscheidungen den Verlauf der Handlung und können darüber bestimmen, welche Charaktere die Geschichte überleben.

Neu hinzu kommen umfangreichere Schleichpassagen und Situationen, in denen ihr einer unmittelbaren Gefahr aktiv ausweichen müsst. Ihr könnt nicht einfach darauf warten, dass die nächste Zwischensequenz beginnt. Stattdessen müsst ihr eure Umgebung aufmerksam beobachten, Gefahren einschätzen und im richtigen Moment reagieren. Auch die sogenannten Turning Points spielen eine wichtige Rolle. Mit dieser Funktion könnt ihr bestimmte Wendepunkte der Geschichte erneut aufrufen und alternative Entscheidungen ausprobieren. Dadurch lassen sich andere Handlungsverläufe entdecken und möglicherweise fatale Fehler korrigieren. Wer das klassische Horror-Erlebnis ohne Sicherheitsnetz bevorzugt, kann sich dagegen auf einen kompromissloseren Durchgang einlassen, bei dem Entscheidungen ihre Konsequenzen behalten.

Für einen Halloween-Abend bietet das interessante Möglichkeiten. Ihr könnt gemeinsam mit Freund:innen diskutieren, welche Entscheidungen ihr treffen würdet, und anschließend vergleichen, wie unterschiedlich eure Geschichten verlaufen. Denn manchmal ist nicht das Monster auf dem Bildschirm das größte Problem, sondern die Person neben euch, die jedenfalls eine andere Entscheidung treffen würde!

Wenn die Dunkelheit zum eigentlichen Gegner wird

Auch technisch hat Directive 8020 einiges zu bieten. Die realistische Darstellung der Charaktere, die detaillierten Umgebungen und die aufwendige Beleuchtung tragen dazu bei, dass die Welt des Spiels glaubwürdig und gleichzeitig bedrohlich wirkt. Die Korridore der Cassiopeia sind dabei mehr als bloße Kulissen. Dunkle Ecken, flackernde Beleuchtung und überwucherte Bereiche verstärken das Gefühl, dass hinter jeder Tür eine neue Gefahr lauern könnte.

Auf der PS5 Pro profitiert das Spiel zusätzlich von technischen Verbesserungen wie PSSR-Upscaling und Raytracing. Gerade bei einem cineastischen Horror-Abenteuer können detaillierte Schatten und realistische Lichtreflexionen entscheidend dazu beitragen, die Atmosphäre noch intensiver wirken zu lassen.

Unser Tipp für Halloween: Licht aus, Kopfhörer auf und das Smartphone beiseitelegen. Lasst euch auf die Geschichte ein, achtet auf die Geräusche in eurer Umgebung und überlegt euch gut, wem ihr vertraut.

Aber beschwert euch hinterher nicht, wenn ihr bei jedem unbekannten Geräusch zusammenzuckt!

Unser Halloween-Fazit: Ein Albtraum mit Weltraumkulisse

Directive 8020 ist eine interessante Wahl für alle, die an Halloween lieber auf Science-Fiction-Horror als auf klassische Geistergeschichten setzen. Die Mischung aus einer gefährlichen außerirdischen Lebensform, schwierigen Entscheidungen und einer bedrückenden Raumschiffkulisse schafft beste Voraussetzungen für einen spannenden Horrorabend.

Besonders die Möglichkeit, dass ein vermeintliches Crewmitglied in Wirklichkeit eine tödliche Bedrohung sein könnte, sorgt für ein unangenehmes Gefühl der Unsicherheit. Zusammen mit den Schleichpassagen und den weitreichenden Konsequenzen eurer Entscheidungen entsteht ein Abenteuer, bei dem ihr euch nie völlig sicher fühlen könnt.

Natürlich richtet sich das Spiel vor allem an Fans cineastischer Horrorerlebnisse. Wer pausenlose Action, umfangreiche Kämpfe oder eine offene Spielwelt erwartet, wird hier nicht unbedingt glücklich. Wer dagegen gerne in eine düstere Geschichte eintaucht und selbst über das Schicksal der Figuren entscheidet, sollte die Cassiopeia auf seine persönliche Halloween-Liste setzen.

Unsere Empfehlung für Halloween: Wenn ihr auf psychologischen Horror, außerirdische Schrecken und nervenaufreibende Entscheidungen steht, solltet ihr Directive 8020 für eure nächste schaurige Gaming-Nacht auf der PS5 in Betracht ziehen.

Denn an Halloween gilt mehr denn je: Vertraut niemandem. Schon gar nicht im Weltraum!